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Die Essgewohnheiten

 

Benedikt  Stressesser und Stimmungsesser
Benedikt fällt in die Kategorie Stressesser und Stimmungsesser.
Das heißt: Je mehr Stress er in seinem Leben aushalten muß, desto mehr flüchtet er sich ins Essen. Dabei ist es ihm mehr oder weniger gleichgültig, was er ißt, Hauptsache, er hat etwas zu kauen. Kauen beruhigt die aufgepeitschten Nerven.
Die Lösung für Stressesser wie ihn liegt auf der Hand: sie brauchen andere Methoden als Essen, um dem Stress in Ihrem Leben angemessen zu begegnen. Sie sollten eine Entspannungsmethode, Meditationsverfahren oder eine atemtherapeutische Übung erlernen, die sie immer dann einsetzen, wenn sie den Kühlschrank plündern wollen.
Sie werden feststellen: Je häufiger es ihnen gelingt, sich gezielt zu entspannen und grüblerische Gedanken zu stoppen, desto weniger wird im Laufe der Zeit ihre Waage anzeigen.
Joerg  Thomas  Christoph  Hedonistenesser
Jörg, Thomas und Christoph sind in der Kategorie Hedonistenesser angesiedelt.
Die drei Hedonistenesser sind offen und aufgeschlossen für Neues und wahre Genußesser. Die Qualität der Nahrung ist ihnen sehr wichtig, am Geruch und Geschmack einer Speise können sie sich ergötzen.
Aber - und das ist ihr großes Handicap: sie lieben fetthaltige und süße Speisen über alles. Diese Genußsucht hat Konsequenzen: Gewichtsprobleme ob der eigenen Genußsucht, sind typisch für hedonistische Esser. Wenn das "Fettaugenzählen" auch umstritten ist, für die hedonistischen Esser ist es sinnvoll.
Ihr Lernprogramm besteht darin, hoch fett- und kalorienhaltige Nahrungsmittel durch ebenso befriedigende Genüsse mit niedrigerer Kalorienzahl zu ersetzen. In einem zweiten Schritt gilt es, das Essen von seinem Nr.-1-Hitparadenplatz der Genüsse zu vertreiben. Sie sollten den Dingen, die sie ebenso gerne tun einen neuen Stellenwert geben.
Warum nicht öfter ins Kino oder Theater gehen? Warum Freunde immer nur zum Essen einladen? Wäre nicht auch ein gemeinsamer Ausstellungsbesuch denkbar?
Benedikt  Impulsesser
Für Jörg, der auch noch Impulsesser ist, gilt noch:
Er ist immer beschäftigt und in Eile. Er verschwendet keine Aufmerksamkeit auf's Essen. Meist ißt er "nebenbei" aus der Hand, im Stehen, im Auto, auf dem Sofa. Weil er es immer eilig hat, greift der Impulsesser zu Speisen, die unkompliziert und schnell zu essen sind.
Mit Genuß hat seine Nahrungsaufnahme sehr wenig zu tun. Impulsesser sollten mehr darauf achten, was sie essen und wann sie essen. Sie sollten einen Platz bestimmen, an dem sie in Zukunft nur noch ihre Mahlzeiten einnehmen. Tabu sollten sein: Auto, Schreibtisch, Sofa und Bett. Sie sollten bestimmte Essenszeiten festlegen: sie sollten möglichst nicht zwischendurch essen, oder wenn es sie gerade überkommt.
Sie sollten es vermeiden "Allesfresser" zu sein: Es ist typisch für Impulsesser, das zu verzehren, was gerade erreichbar ist. Sie sollten wählerischer werden. Sie sollten es sich zur Regel machen, das Essen ernst zu nehmen. Wennn sie essen, dann sollten sie essen. Nichts nebenbei machen! Sie sollten Lebensmittel meiden, die sie einfach aus der Hand essen können: Burger, Pommes frites, Schokoriegel oder belegte Brötchen.
Diese Angaben stammen aus dem Fragebogen im DAK-Magazin 1/2000 S. 13 das sich wiederum auf Psychologie heute 8/99 beruft.

Letzte Änderung 22.10.2001- webmaster@g46.de